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Pin - Up Art

Pin - UP Gallerie 

Sie sind schöner als die eigene Freundin. Sie haben einen größeren Busen, eine schmalere Taille und ellenlange Beine. Sie zwinkern dir auffordernd zu und räkeln dabei ihre sexy Körper, die von einem Hauch aus Nichts umhüllt sind. In ihrem Schlafzimmerblick liest du Angebote aus deinen kühnsten Träumen. Oder sie gucken ganz unschuldig, während ein Windstoß »zufällig« den Rock in die Höhe wirbelt und für intime Einblicke sorgt. Die Rede ist von Pin-up Girls, den zuckersüßen Inspirationen für Männerphantasien.

Sehr früh existierten bereits zwei Arten von Pin-ups, die realen – aus Fleisch und Blut – und die gemalten. Zu Pin-up-Klassikern wurden Bilder der Künstler Gil Elvgren, Alberto Vargas oder Zöe Mozert, um nur einige der vielen herausragenden Maler/innen zu nennen. Gemalte Pin-ups hatten durchaus Vorteile. Hier konnten die Maler ihre Modelle überperfekt gestalten: die Beine bis ins unendliche verlängern, Näschen und Schmollmündchen noch ein wenig niedlicher machen, das Decolleté wogender, die Kurven noch üppiger. Natürlich waren auch reale Girls angesagt. Viele junge Frauen erhofften sich durch Pin-up Bilder den Einstieg in die Glamourwelt und nach Hollywood, so startete auch Marilyn Monroe ihre Karriere als Pin-up Girl. Einige der Frauen entwickelten sich dabei zu absoluten Publikumslieblingen. Neben der wasserstoffblonden Jayne Mansfield war vor allem die dunkelhaarige Bettie Page ein Renner, die eine pikante und leicht verruchte Note in die Pin-up Welt brachte. Die üppig gebaute Schönheit mit ihrer typischen schwarzglänzenden Ponyfrisur wollte ursprünglich Filmstar werden. Den Weg nach Hollywood schaffte sie zwar nicht, wurde aber zur Pin-up Ikone. In den 70er Jahren erlebte Bettie Page ein Comeback als Kult-Queen der Pin-ups, der bis heute anhält. Die Betty Page Frisur ist ein Dauerbrenner.